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Shell will E10-Absatz fördern

Peter Blauwhoff, Deutschland Chef von Shell
© Foto: Shell

Der Mineralölkonzern Shell bietet seinen Kunden eine Versicherung gegen mögliche Schäden durch den umstrittenen Biosprit E10 an


Datum:
29.03.2011
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Berlin. Der Mineralölkonzern Shell bietet seinen Kunden eine Versicherung gegen mögliche Schäden durch den umstrittenen Biosprit E10 an. Die kostenlose Versicherung können laut dem Konzern alle Kunden in Deutschland abschließen, die mindestens 30 Liter E10-Biosprit bei Shell getankt haben.

Mit der Versicherung wendet sich Shell nach eigenen Angaben an jene Kunden, „die aus Sorge vor möglichen Folgeschäden" noch kein E10 tanken. Versicherer ist die DFV Deutsche Familienversicherung AG. Zuerst hatte die Bild-Zeitung von dem Vorhaben berichtet.

Die Erstzulassung des Fahrzeugs darf dabei nicht vor 1996 liegen. Außerdem muss der Hersteller eine Unbedenklichkeitserklärung gegenüber E10 abgegeben haben. Wenn ein Sachverständiger trotzdem Folgeschäden durch E10 – etwa am Motor – bestätige, würden die Reparaturkosten voll übernommen. Die Versicherungslaufzeit soll 18 Monate betragen.

Der Shell-Deutschlandchef Peter Blauwhoff hatte am Montag betont, die E-10-Ablehnung vieler Verbraucher treffe die Branche hart: „E10 ist unser Stuttgart 21", hatte er dem "Tagesspiegel" gesagt. Die Folgekosten zur Einführung von E10 für die Branche seien hoch. Auf die Mineralölwirtschaft in Deutschland kämen dreistellige Millionenbeträge als Strafzahlungen zu sowie die Kosten der Umrüstung.

Auf dem Benzingipfel hatten Bundesregierung, Mineralöl- und Autoindustrie beschlossen, bei den Autofahrern für mehr Vertrauen in den neuen Kraftstoff zu werben. Bisher halten sich viele Autofahrer beim E10-Tanken trotz höherer Preise für das herkömmliche Super und Super Plus zurück. (dpa)

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