Wegen des Besorgnis erregenden Anstiegs in der so genannten Sprinterklasse wird die Landespolizei Schleswig-Holstein in der Woche vom 24. bis 28. Juni 2002 verstärkt kontrollieren. Schwerpunkte werden Hauptunfallursachen wie Ladungssicherung, gefährliches Fahrverhalten, Transport gefährlicher Güter und Nicht-Einhalten der vorgeschriebenen Geschwindigkeiten sein. Die Polizei wird schon bei geringeren Verstößen einschreiten, um "eine Verhaltensveränderung zu erreichen", heißt es. Zwischen 1996 und 2000 stiegen die durch Klein-LKW verursachten Verkehrsunfälle mit Personen- und schwerwiegenden Sachschäden um über 50 Prozent. Der Anteil dieser Fahrzeugklasse am Gesamtunfallgeschehen mit LKW- Beteiligung beträgt über 60 Prozent. Hauptunfallsachen sind immer häufiger falsche Beladung bei überhöhter Geschwindigkeit. Zudem sei das Fahrpersonal häufig unerfahren, überfordert und stünde unter einem hohen Leistungsdruck seitens einiger Unternehmer, teilte die Polizei mit. (tw/dpa)
Schleswig-Holstein: Kleinlaster auf dem Prüfstand
Landespolizei Schleswig-Holstein kontrolliert verstärkt Transporter und Klein-Lkw