Halle/Magdeburg. Die Lage bei den Transportunternehmen Sachsen-Anhalts hat sich nach Erkenntnis der Industrie- und Handelskammern (IHK) im ersten Halbjahr 2011 weiter stabilisiert. Die Firmen berichten wieder mehrheitlich von gestiegenen Umsätzen und Transportmengen. Grund dafür sei vor allem die Lage im Güterverkehr. „Dieser Bereich hat vom Aufschwung im Baugewerbe profitiert, wo nach dem langen Winter viele angestaute Aufträge abgearbeitet werden mussten. Das heißt, es muss auch mehr transportiert werden", sagte Christof Wockenfuß, Leiter Standortpolitik der IHK Halle-Dessau.
Den Angaben zufolge verlief die Entwicklung im Süden des Landes von März bis Juni 2011 so gut wie lange nicht. Nach einem Zwischentief im ersten Quartal 2011 hat sich das Verkehrsgewerbe auch im Norden Sachsen-Anhalts gefangen, wie eine Umfrage der IHK Magdeburg ergab. „42 Prozent der Unternehmen äußerten sich positiv über die Geschäftsentwicklung nach 32 Prozent im Vorquartal", sagte ein Sprecher der Kammer. Über die weitere Entwicklung machen sich die Unternehmen allerdings Sorgen, vor allem wegen der immer höheren Spritpreise. (dpa)