Rotterdam. Der Rotterdamer Hafen hat seine Position als größter Seehafen Europas im ersten Halbjahr 2003 ausgebaut. Mit 163,8 Millionen Tonnen wurden erneut 2,8 Prozent mehr umgeschlagen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Vor allem der Stückgutumschlag (44,2 Millionen Tonnen) verzeichnete dabei mit plus 9,6 Prozent ein starkes Wachstum, berichtete die Rotterdamer Hafengesellschaft am Freitag. "Der Rotterdamer Hafen hat im dritten Halbjahr nacheinander in einer ökonomisch schwachen Zeit eine gute Leistung gebracht", kommentierte Hafen-Chef Willem Scholten. Rotterdam rechnet langfristig mit jährlich zwei Prozent Wachstum. Dies würde im Jahr 2010 einen Umschlag von 390 Millionen Tonnen im Jahr bedeuten. Bei Containern (34,9 Millionen Tonnen) gab es einen Zuwachs von 8,9 Prozent. Nach Zwanzig-Fuß-Einheiten wurde gar ein zahlenmäßiger Zuwachs um 11,4 Prozent auf 3,5 Millionen registriert. Bei Massengütern (119,5 Millionen Tonnen, etwa wie im Vorjahr) zeigte der Umschlag von Rohöl (49,9 Millionen Tonnen) ein Plus von 3,3 Prozent. Bei Erdölprodukten (14,1 Millionen Tonnen) gab es dagegen ein Minus von 17,9 Prozent, bei Kohle (11,5 Millionen Tonnen) einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr von 4,5 Prozent. (vr/dpa)
Rotterdamer Hafenumschlag 164 Millionen Tonnen im ersten Halbjahr
Hafengesellschaft erwartet langfristig jährliches Wachstum von zwei Prozent