Hannover/Spelle. Nach einem Rekordumsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr in Höhe von knapp 1,5 Milliarden Euro stellt sich die emsländische Krone-Gruppe auf eine schwächere Konjunktur ein. „Ich glaube nicht, dass wir auf dem hohen Niveau des Geschäftsjahres 2007/2008 bleiben“, sagte der Sprecher des Krone-Beirats Jürgen Föhrenbach heute auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover. Das neue Geschäftsjahr des in Spelle beheimateten Landmaschinen- und Trailerherstellers werde ein Jahr der Konsolidierung sein. Die Umsätze in der Nutzfahrzeugsparte stiegen im Geschäftsjahr 2007/2008 (31. Juli) nach vorläufigen Zahlen von 832 Millionen Euro auf mehr als eine Milliarde Euro. In den vergangenen beiden Jahren habe es auf dem Trailermarkt Wachstumsrekorde gegeben, sagte Föhrenbach. „Man muss davon ausgehen, dass teilweise bei den Vermietern genügend rollendes Material auf dem Hof steht, das erst einmal abfließen muss“, blickte Föhrenbach in das nächste Jahr. Weitere Prognosen wage er noch nicht. „Die IAA wird ein Stimmungsbild der Branche geben“, betonte er. Die Krone-Gruppe mache 66 Prozent des Umsatzes im Ausland; bei den Nutzfahrzeugen stammen 65 Prozent der Erlöse von außerhalb Deutschlands. Die Eigenkapitalquote des familiengeführten Unternehmens liege bei 45 Prozent, betonte Föhrenbach, der darin einen guten Schutz der Unternehmensgruppe gegen eine schwächer werdende Wirtschaftskonjunktur sah. (dpa)
Rekordumsatz für Krone
Trailerhersteller stellt sich auf nachlassende Konjunktur ab 2009 ein