Regierung lädt zu "Schifffahrts-Gipfel"

25.02.2010 15:54 Uhr
Seefahrt Schifffahrt 2 610
© Foto: David Hecker / ddp

Treffen mit Vertretern der maritimen Wirtschaft und der norddeutschen Länder für den 18. März angekündigt

Berlin. Das Bundeswirtschaftsministerium will am 18. März mit Vertretern der maritimen Wirtschaft und der norddeutschen Länder über die Krise in der Schifffahrt beraten. Das Ministerium bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht des „Hamburger Abendblatts“ (Donnerstag). Es werde ein Treffen in Berlin stattfinden, um alle relevanten Akteure an einen Tisch zu bekommen, sagte eine Sprecherin. Die norddeutschen Landesregierungen hatten zuvor vom Bund gefordert, den angeschlagenen Werften, Reedereien und Häfen zu helfen. Zu dem Treffen im Wirtschaftsministerium treffen sich die fünf norddeutschen Wirtschaftsminister und Senatoren mit Vertretern von Reedern, Banken und Schiffbauern, wie die Zeitung berichtete. Die Federführung habe der designierte Maritime Koordinator der Regierung, Hans-Joachim Otto (FDP). „Ich halte es für wichtig, dass wir auf diesem Treffen die gesamte maritime Wirtschaft betrachten, aber auf die jeweiligen speziellen Probleme der einzelnen Branchen eingehen“, sagte der parlamentarische Wirtschafts-Staatssekretär. Diskutiert werden sollen dem „Hamburger Abendblatt“ zufolge etwa Betriebsmittelkredite der staatlichen KfW-Bank für Reedereien, die Schiffe mangels Ladung vorübergehend stilllegen müssen. Zur Stützung der Werften stehe ein EU-Programm für die Flottenerneuerung zur Debatte. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte das Treffen angeregt. Nach Angaben des „Weser Kuriers“ schrieb Merkel in einem Brief vom 19. Februar an die fünf Regierungschefs von Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg- Vorpommern, die maritime Wirtschaft habe für die Regierung einen hohen Stellenwert. (dpa)

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