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Reeder: Flüchtlingsrettung auch außerhalb der Triton-Zone

Tausende Flüchtlinge haben im Mittelmeer schon ihr Leben gelassen - oft sind Handelsschiffe die Ersthelfer
© Foto: Picture Alliance/dpa/ROPI

Die Deutsche Marine muss im Mittelmeer auch außerhalb des Triton-Gebietes Bootsflüchtlinge retten, fordert der Verband der Deutschen Reeder.


Datum:
07.05.2015
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Hamburg. Im Vorfeld des Flüchtlingsgipfels der Bundesregierung am 8. Mai 2015 hat sich der Verband der Deutschen Reeder (VDR) abermals zur Flüchtlingsrettung im Mittelmeer geäußert. Die eingesetzten Boote der Deutschen Marine müssten im Mittelmeer auch außerhalb des Triton-Gebietes Bootsflüchtlinge retten, forderte VDR-Hauptgeschäftsführer Ralf Nagel. „Die deutschen Marineschiffe zur Seenotrettung von Bootsflüchtlingen im Mittelmeer müssen dort eingesetzt werden, wo die EU-Schiffe bisher nicht patrouillieren“, sagte Nagel.

Die bisher schlimmsten Katastrophen mit tausenden ertrunkenen Flüchtlingen seien in dem 200 bis 300 Kilometer breiten Streifen zwischen den Grenzen des Triton-Einsatzgebietes und der libyschen Küste passiert. „Hier sind unsere Seeleute vielfach erste Retter für die Flüchtlinge in Seenot“, ergänzte Nagel. An Bord könnten aber Kranke und Verletzte nicht angemessen medizinisch versorgt werden. Handelsschiffe seien dafür nicht ausgerüstet und auch personell dazu nicht in der Lage. (diwi)

Ein VerkehrsRundschau-Interview mit Ralf Nagel zur dramatischen Situation der Flüchtlinge im Mittelmeer und die Rolle der Handelsschiffe bei der Seenotrettung finden Sie hier.

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