Dieser Schritt schließt den im Jahr 1998 vollzogenen Mehrheitserwerb von Hapag-Lloyd ab. Nach dem Erwerb von 99,1 Prozent des damaligen Aktienkapitals von Großaktionären konnte durch ein Kaufangebot an die übrigen Aktionäre und die zwischenzeitliche Einbringung der VTG-Lehnkering die Beteiligungsquote bereits auf 99,6 Prozent erhöht werden. "Dieser rein technische Schritt bedeutet keine Änderung unserer Strategie, die Logistikgruppe von Hapag-Lloyd weiter im Konzern zu führen. Es ist vielmehr die konsequente Umsetzung unserer bereits 1998 geplanten vollständigen Übernahme von Hapag-Lloyd", so Michael Frenzel, Vorsitzender des Preussag-Vorstands. Der nun geplante Erwerb der restlichen Anteile wird durch einen Ausschluss der Minderheitsaktionäre gegen angemessene Barabfindung erfolgen. Seit Januar dieses Jahres sind die Rahmenbedingungen hierfür gegeben. Durch den Wegfall der Betreuung der nur noch zirka 11.000 Aktien repräsentierenden Aktionäre kann zudem der administrative Aufwand verringert werden.
Preussag kauft die Reste
Preussag plant den vollständigen Erwerb der Aktien von Hapag-Lloyd von den verbliebenen Minderheitsaktionären.