Der Post-Verhandlungsführer Walter Scheuerle, und der Verdi-Verhandlungsleiter Rolf Büttner einigten sich auf eine Vereinbarung mit einer Laufzeit von 24 Monaten, beginnend am 1. Mai 2002. Für den Monat Mai 2002 wurde für die 160.000 Arbeiter und Angestellten eine Einmalzahlung von 43 Euro vereinbart. Danach steigen die Löhne und Gehälter der Beschäftigten vom 1. Juni 2002 an um 3,5 Prozent und ab 1. Juni 2003 um weitere 3,2 Prozent. Gleichzeitig wird das jährliche Weihnachtsgeld für die Mitarbeiter in den neuen Bundesländern erstmalig in 2002 auf das bestehende Niveau für die alten Bundesländer angehoben. Die Post-Beamten sollen für die Monate Mai bis Oktober 2002 eine Einmalzahlung in Höhe von 150 Euro erhalten. Danach gelten für sie die Regelungen, wie sie für den öffentlichen Dienst beschlossen werden. Zwar ist die prozentuale Erhöhung der Löhne nicht eben niedrig, die lange Laufzeit gibt dem Unternehmen aber Planungssicherheit.
Postler haben künftig mehr in der Brieftasche
In der dritte Tarifverhandlungsrunde konnten sich die Deutsche Post und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi über die künftigen Gehälter der Postler einigen.