Unna/Bonn. Bei dem Konzept „Logistik Campus“ nutzten verschiedene Kunden einer Branche gemeinsam Dienstleistungen wie Lagerhaltung, Transport oder Etikettierung, teilte die Deutsche Post am Donnerstag in Unna mit. Damit sollen Kosten gesenkt werden. Dazu werden bei dem Konzept Lagerstrukturen, IT-Lösungen und logistische Dienstleistunge standardisiert und branchenspezifisch ausgerichtet. Das schaffe laut DHL Synergien und somit wirtschaftliche Lösungen für alle Beteiligten, unter anderem durch die Bündelung von Sendungsströmen. Das Zentrum in Unna werde auf die Bedürfnisse von Herstellern von Körperpflege- und Reinigungsprodukten ausgerichtet. Es sei das erste derartige DHL-Zentrum in Deutschland. Der Bau weiterer Campus-Standorte sei bereits geplant. Der Bau des neuen Logistikzentrums in Nachbarschaft zu einer bereits bestehenden DHL-Niederlassung soll in wenigen Tagen beginnen und im Herbst 2007 den Betrieb aufnehmen. Die drei Hallenabschnitte werden eine Größe von zunächst insgesamt 60.000 Quadratmetern aufweisen. Bauträger und Eigentümer der Immobilie ist die Firma Garbe Logistic AG, Hamburg. Bis Ende 2007 werden nach Angaben der Post insgesamt 46 Millionen Euro in Immobilie und Technik investiert. Zunächst sollen 350 neue Arbeitsplätze entstehen. Ein weiterer Ausbau des Zentrums sei bereits geplant. Garbe kündigte in diesem Zusammenhang den Bau von weiteren 80.000 Quadratmetern Hallenfläche an.
Post plant „Logistik-Campus“: Ein Lager für eine Branche
Die Post-Logistiktochter DHL will ihr neues Zentrum in Unna branchenspezifisch ausrichten.