Berlin. Im Tarifstreit bei der Post sind am Donnerstag die Warnstreiks fortgesetzt worden. Nachdem am Vortag vielerorts die Briefzusteller nicht wie gewohnt unterwegs waren, legten am Donnerstagmorgen die Beschäftigten in einer Reihe von Verteilerzentren die Arbeit nieder. Betroffen waren nach Angaben der Gewerkschaft Verdi die Bundesländer Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen.
Damit geriet erneut die Briefzustellung aus dem Takt. „Das hat eine strategische Funktion, da die Sendungen erst gar nicht an die Zusteller geliefert werden“, sagte ein Verdi-Sprecher in Berlin. Die Gewerkschaft hat rund 750 Mitarbeiter aufgefordert, die Arbeit niederzulegen. Bis am 25. April neu verhandelt wird, kann es weitere Warnstreiks geben. (dpa)