Begründet wird der Schritt mit gestiegenen Personal-, Versicherungs- und Kraftstoffkosten. Zudem hätten konkurrierende Paketdienste die Preise längst erhöht, teilt das Unternehmen mit. Unter anderem erhöht sich der Preis für ein innerhalb Deutschlands verschicktes Paket bis vier Kilogramm von 5,62 Euro auf 5,90 Euro. Gleiches gelte für die Freeway Paketmarke Deutschland als Einzelmarke. Das entspricht einer Preiserhöhung von fast fünf Prozent. Neues gibt es auch bei Sendungen in Rollenform: Da diese gesondert bearbeitet werden müssten, falle künftig ein Zusatzpreis von 1,50 Euro pro Sendung an. Allerdings würden im Gegenzug die Höchstmaße für den Rollenversand erhöht. Die Beförderung von unverpackten Fahrrädern werde aufgrund der unzureichenden Marktnachfrage eingestellt, heißt es weiter. Die Preise für Päckchen und Briefe bleiben vorerst unverändert. Zumindest was das Briefporto betrifft, wird dies auch noch eine Weile so bleiben. Post-Chef Klaus Zumwinkel hatte auf den Posttagen im Frühsommer dieses Jahres verkündet, dass er für die nächsten drei Jahre keinen Spielraum für Preissenkungen oder Preiserhöhungen sehe. Die komplette Preisliste mit allen neuen Preisen im Unternehmensbereich Express wird die Deutsche Post ab 17. Juni in ihren Filialen und im Internet unter www.deutschepost.de bereithalten.
Post macht beim Teuro mit
Kaum ist die Tinte unter den Tarifverträgen getrocknet, erhöht die Post für einige Leistungen des Geschäftsbereichs Express die Preise.