Frankfurt/Main. Die erste von bundesweit zehn Digitalisierungsstationen nahm am Montag in Frankfurt den regulären Betrieb auf. Etwa 20 Mitarbeiter öffnen, entklammern, glätten und sortieren dort die an die Unternehmen adressierten Briefe und scannen die Dokumente. „Die Daten werden meist noch am selben Vormittag zur Verfügung gestellt“, sagte Post-Sprecher Stefan Heß. Seit Januar lief der Betrieb in den zehn Digitalisierungsstationen Frankfurt, Berlin, Hamburg, Hannover, Essen, Köln, Stuttgart, München, Nürnberg und Leipzig als Pilotprojekt. Grund für die Einführung des neuen Services sind nach Angaben von Projektleiter Peter Scheller die gestiegenen Erwartungen der Geschäftskunden über das Briefgeschäft hinaus. Die neue Digitalisierungsstation hat ihren Sitz im Briefzentrum in Frankfurt, dessen zehnjähriges Bestehen am Montag gefeiert wurde. Jeden Tag bearbeiten dort 700 Mitarbeiter bis zu 4,5 Millionen Briefe und Postkarten. Frankfurt gehört neben Hamburg und München zu den größten Briefzentren Deutschlands.
Post bietet Digitalisierung von Briefen an
Firmenkunden der Deutschen Post können ihre Briefe künftig digitalisieren und direkt in ihre Datenverarbeitungssysteme einspeisen lassen.