Bonn. Nachdem die Deutsche Post heute ihre Ergebniserwartung (Ebit) für 2005 von 3,6 Milliarden Euro 3,7 Milliarden Euro nach oben geschraubt hatte, fiel die Prognose für das Amerika-Geschäft hingegen schlechter aus. Mit der Express- und Logistiktochter DHL macht der Konzern nach eigenen Angaben in diesem Jahr in den USA einen höheren Verlust als geplant. Im Expressgeschäft werde 2005 wegen zusätzlicher Kosten ein Minus von „weniger als 400 Millionen Euro“ erwartet. Das sind rund 100 Millionen Euro Verlust mehr als vorher angesetzt. Im Amerika-Geschäft schrieb die Post nach einem holprigen Start auch 2004 schon rote Zahlen und verbuchte ein Minus von 500 Millionen Euro. Defizite solle es vor allem beim Service gegeben haben. Der Bonner Konzern, der mit den beiden Platzhirschen FedEx und UPS konkurrieren muss, will Ende 2006 in den USA die Gewinnschwelle erreichen. (dpa/tbu)
Post: Amerika-Geschäft schlechter als erwartet
Mit einem Minus von „weniger als 400 Millionen Euro" im Expressbereich (DHL) fällt der Verlust um rund 100 Millionen Euro höher aus als vorher angesetzt