Der Verband der Importeure von Kraftfahrzeugen (VDIK) hat in Frankfurt am Main eine positive Bilanz des Nutzfahrzeugjahres 2000 gezogen. Zwar wurden mit voraussichtlich 315.000 neu zugelassenen Lkw drei Prozent weniger neue Fahrzeuge als 1999 beim Kraftfahrtbundesamt (KBA) in Flensburg registriert. Doch stieg der Marktanteil der importierten Nutzfahrzeuge von 37,7 Prozent in 1999 auf 40,6 Prozent in 2000 an. Der größte Nutzfahrzeugimporteur war im vergangenen Jahr Fiat, bei den schweren Lkw nimmt diese Position Scania, gefolgt von Volvo Trucks ein. Der Rückgang der Neuzulassungen verteilt sich auf alle vier Segmente. Im volumenstarken Segment bis 3,5 Tonnen ließen die deutschen Kunden 2,8 Prozent weniger Fahrzeuge zu, bei den 3,5- bis 6-Tonnern gingen die Neuregistrierungen von 16.666 auf 15.400 Fahrzeuge zurück. Von den mittelschweren Lkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis 16 Tonnen wurden 36.600 (1999: 38.910) erstmals beim KBA registriert, von den schweren Lkw über 16 Tonnen mit 62.500 etwa 400 weniger zugelassen als 1999. Aufgrund des vorausgesagten steigenden Konsums erwartet der VDIK-Präsident Volker Lange für das laufende Jahr einen steigenden Transportbedarf und somit eine wiederum gute Nachfrage nach Nutzfahrzeugen. Er rechnet für 2001 nochmals mit 315.000 Neuzulassungen. (vr/cm)
Positive Jahresbilanz des VDIK
Importeursverband rechnet auch für 2001 mit einem guten Lkw-Markt