Wie es in einer Mitteilung heißt wolle die Softwarefirma mit diesen Umstrukturierungsmaßnahmen ihre "burn rate" reduzieren. Ab dem Oktober würden so 1,2 Millionen US-Dollar je Quartal eingespart. Wie es weiter heißt, wolle die Gesellschaft bis "gegen Ende 2003" einen positiven Cash flow haben. Im Quartal zum 30. Juni 2002 beliefen sich die Umsätze auf zwei Millionen US-Dollar. Das entspricht einer Verringerung um 30 Prozent gegenüber Umsätzen im Vorjahresquartal. Der Nettoverlust betrug 2,8 Millionen US-Dollar. Im Vorjahresquartal lag der Nettoverlust bei 2,9 Millionen US-Dollar. Die Erklärung zu den Ergebnissen ist nicht besonders neu: "Das wirtschaftliche Umfeld war auch im zweiten Quartal für beide Produktlinien in Europa und in den USA äußerst schwierig", so Dirk Bartels, President und Vorstandsvorsitzender des Unternehmens. "Mehrere Abschlüsse wurden auf die kommenden Quartale verschoben und einige Aufträge brachten im vergangenen Quartal geringere Umsätze als ursprünglich geplant." Man freue sich jedoch, dass im zweiten Quartal einige Betreiber elektronischer Marktplätze wie GE Global Exchange (GXS), Telefonica, Eutilia und CPGmarket.com als Kunden für die E-supplier Solutions gewonnen werden konnten. Für die Produktlinie Fast Objects habe ein amerikanisches Rüstungsunternehmen einen Vertrag unterschrieben.
Poet weniger Umsatz und weniger Mitarbeiter
Der Anbieter von Software zum Katalogmanagement musst im zweiten Quartal des laufenden Jahres einen schweren Umsatzeinbruch hinnehmen. Als Reaktion will das US-amerikanischen Untnernehmen in den nächsten 60 Tagen etwa 34 Prozent seiner Belegschaft rausschmeißen.