Der Vertrag sieht vor, dass das Pharmaunternehmen mit Sitz in Blaubeuren und Ulm künftig wesentliche Teile seines Datenaustauschs mit Kunden und Lieferanten über die Seeburger Integrationsplattform automatisiert. Aufgrund der Erfahrungen mit der Seeburger EDI-Lösung, die Merckle bereits für den klassischen Massendatenaustausch einsetzt, hat sich der Arzneimittelhersteller nun für den Ausbau der Integrationslösung auf Basis des "Business Integration Servers" (BIS) sowie der Faxlösung "Fax2XML" entschieden. Ziel ist eine Integration aller Geschäftspartner, unabhängig von deren technischen Möglichkeiten und Anforderungen. Das Unternehmen beabsichtigt, durch den Einsatz des Business Integration Servers von zentrale Geschäftsprozesse wie die Auftragsabwicklung mit dem Pharmagroßhandel, Krankenhäusern und Apotheken und das Bestandsmanagement für Kliniken ebenso zu steuern wie das Transportmanagement und die Zahlungsabwicklung. Über die neue Integrationslösung sollen auch die europäischen Auslandsniederlassungen angebunden werden. Damit der Datenaustausch zwischen den zahlreichen Systemen gewährleistet ist, werden Edifact, Phoenix und Adkakom als Nachrichtenformate sowie FTP, OFTP, X.400 und Mail als Kommunikationsprotokolle unterstützt. Mit der Faxlösung soll der Aufwand reduziert werden, der beim Erhalt von eingehenden Faxbelegen und ihrer personalintensiven Erfassung in betriebswirtschaftlichen Anwendungen entsteht. Im Rahmen der automatisierten Verarbeitung werden eingehende Telefaxe künftig digitalisiert und unmittelbar an die Backendsysteme SAP CRM und Intermail transferiert.
Pharmakonzern automatisiert Datenaustausch
Der Pharmakonzern Merckle/Ratiopharm entscheidet sich für eine Integrationslösung von Seeburger zur elektronischen Anbindung seiner Geschäftspartner.