Warschau. Die polnische Tochter des Duisburger Konzerns PCC Intermodal hat ihren Emissionsprospekt für den geplanten Börsengang bei der einheimischen Finanzaufsicht KNF eingereicht. Das geht aus einer offiziellen Erklärung des Unternehmens hervor. „PCC Intermodal wird die erste Gesellschaft an der Warschauer Börse sein, die intermodale Logistikdienstleistungen anbietet“, sagte der Vorstandsvorsitzende Dariusz Stefański. Er wolle mit Hilfe des Börsenganges Einnahmen von mindestens zehn Millionen Zloty (rund 3 Millionen Euro) erzielen. Es soll ein Minderheitsaktienpaket angeboten werden. Der Mehrheitsanteil wird den Planungen zufolge bei der PCC-Gruppe verbleiben. Frühere einheimische Presseberichte hatten spekuliert, dass dieses Volumen zwischen 50 und 60 Millionen Zloty (15 bis 18 Millionen Euro) liegt. PCC Intermodal wolle die Einnahmen aus dem Börsengang für den Bau eines Verladeterminals in der polnischen Stadt Kutno verwenden, heißt es. Die Gesellschaft hat im vergangenen Jahr ein Minus von 6,3 Millionen Zloty erwirtschaftet. (bec)
PCC Intermodal will an die Börse
Finanzierung der Ausbaupläne: Einnahmen für Bau eines Verladeterminals in der polnischen Stadt Kutno