Für das dritte Quartal des Fiskaljahres 2002 meldet das Unternehmen einen Umsatz von 2,2 Milliarden US-Dollar. Das sind 17 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Umsatz mit neuen Softwarelizenzen ging sogar um 30 Prozent zurück, während bei den Softwarelizenz-Verlängerungen ein Anstieg von fünf Prozent verbucht werden konnte. Der Umsatz für den gesamten Servicebereich fiel um sieben Prozent, wobei sich der Support-Umsatz auf Vorjahresniveau bewegte. Der Rückgang im Servicebereich dürfte künftig höher ausfallen, da ein Weniger an verkauften Produkten auch ein Weniger an After-Sales-Geschäft mit sich bringt. Zwar verbesserte sich die Marge um zwei Prozentpunkte auf stolze 35 Prozent, aber der Reingewinn sank ob des Umsatzeinbruchs dennoch um zehn Prozent auf 508 Millionen US-Dollar. Oracle Chief Financial Officer Jeff Henley macht mut: "Wenn die Erholung der Wirtschaft weiter voranschreitet, erwarten wir einen Anstieg der Technologie-Ausgaben und eine Verbesserung unserer Software-Umsätze." Was das konkret bedeutet – behält er für sich.
Oracle bleiben die Kunden weg
Dem Anbieter für Datenbanklösungen und betriebswirtschaftliche Standardsoftware, Oracle, bricht der Umsatz im Kerngeschäft weg.