„Wir sind überaus froh, durch eine glückliche Fügung am bewährten Standort in der Mitte Deutschlands wachsen zu können“, sagte OSL-Geschäftsführerin Petra Welling. „Der Ausbau unseres Zentral-HUBs bietet beste Voraussetzungen, um weitere Partner in unseren Verbund aufzunehmen.“ Durch den Erwerb eines Grundstücks kann OSL die Anlage so umgestalten und erweitern, dass am ZUB I zusätzlich 42 Tore für die Ent- und Beladung zur Verfügung stehen. Damit erhöht sich laut Unternehmensangaben die Anzahl von insgesamt 220 Toren an ZUB I und ZUB II auf 262 Tore.
Vergrößerung der Umschlagflächen
Die Umschlagsflächen vergrößern sich durch den etwa 4000 Quadratmeter großen Anbau an ZUB I laut OSL auf insgesamt rund 21.000 Quadratmeter. Anfang Juni wurde bereits das alte KEP-Gebäude zurückgebaut, weitere Vorbereitungen laufen. Die eigentlichen Bauarbeiten sollen Ende des Jahres starten. Die ZUBs der OSL sind laut Petra Welling „bis an ihre Kapazitätsgrenzen ausgelastet“. Doch nur von einem zentralen Standort aus könne jeder Partner jede Nacht jede Relation erreichen. „Damit wir wie geplant Gebiete weiter optimieren und die 2-Partner-Strategie in nationalen Metropolen und im internationalen Bereich umsetzen können, müssen wir neue Partner aufnehmen. Auch dafür benötigen wir mehr Umschlagsfläche und Tore am Zentral-HUB.“
Errichtung eines Ladeparks für Elektro-Lkw
Parallel zur Erweiterung soll für die Aufladung von E-Lkw ein Ladepark für Elektrofahrzeuge entstehen. Nach Berechnungen von OSL sind 18 Ladepunkte erforderlich. Dafür stehe eine Anschlussleistung „von mindestens einem Megawatt exklusiv zur Verfügung“. Um alle Elektro-Lkw, die am ZUB laden müssen, ausreichend mit Strom versorgen zu können, soll der jeweilige Bedarf ermittelt und die Aufladung über eine sehr flexible Software gesteuert werden. Neben den Ladestationen soll laut OSL ein 20-MW-Batteriespeicher die Stromversorgung am ZUB sichern. Ergänzend soll eine Photovoltaikanlage auf den eigenen Dachflächen Strom produzieren. Im Jahr 2028 soll der E-Ladepark am Zentral-HUB in Betrieb gehen.