Online-Bürohändler Allago wartet auf Profite

05.02.2002 07:00 Uhr

Der Online-Bürohändler Allago hat im Geschäftsjahr 2001 einen Umsatz von knapp 27 Millionen Euro erzielt.

Der wohl größte Wettbewerber, der zum E.On-Konzern gehörende Marktplatz Mercateo plant für das vergangene Jahr mit einem Umsatz von zehn Millionen Euro. Die Zahl der Allago-Nutzer, nicht zu verwechseln mit der Zahl der Käufer, kletterte binnen Jahresfrist um gut 50.000 auf 62.800. Zum Jahresende sollen es 90.000 sein. Allerdings macht die E-Commerce-Tochter der Dresdner Bank nur mit rund 55 Prozent ihrer Nutzer auch tatsächlich Geschäfte. Das sowie die Kundenanbindung sollen im laufenden Jahr verbessert werden, erklärt Allago-Sprecherin Silke Neumann. Dazu werde ein Customer Relationship Management-System eingeführt und das Sortiment ausgeweitet. Künftig zählen auch Bücher und Lagerausstattungen zum Vertriebsprogramm. Ergebniszahlen mag sie dagegen nicht nennen. Nur soviel: Es sei ein Jahresfehlbetrag entstanden und mit einem Break Even werde nicht kurzfristig gerechnet. Um an der Kostenschraube zu drehen wurden zum Jahreswechsel 20 der 69 Mitarbeiter entlassen. Zudem will das Unternehmen das wenig margenstarke Projektgeschäft mit Großkunden aufgeben und sich auf seine Kernzielgruppe, kleine und mittlere Unternehmen beschränken.

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