Die österreichischen Bundesländer Salzburg, Tirol und Kärnten kämpfen gemeinsam für einen umweltverträglichen Transitverkehr, bei dem sich die Belastung der Wohnbevölkerung in Grenzen hält. Die Mandatare der drei Landesparlamente fordern deshalb die Verlängerung der derzeitigen Ökopunkte-Regelung ohne Abstriche. Auch auf die sogenannte 108-Prozent-Klausel wollen sie nicht verzichten. Außerdem müssten die EU-Beitrittsländer in dieses System mit einbezogen werden. Ökopunkte allein können einen verträglichen Alpentransit nach Ansicht der Landtagsabgeordneten aber nicht sicherstellen. Sie wünschen sich daher von der EU die rasche Anerkennung des gesamten Alpenraums als sensible Zone. Das würde hohe Mautgebühren ermöglichen. Außerdem sollte die Mauthöhe zeitlich gestaffelt werden, da die Schadstoffbelastung im Winter wesentlich höher ist als während der Sommermonate. (vr/rv)
Österreichische Landesparlamente fordern: Ökopunkte sollen verlängert werden
Gesamter Alpenraum soll als sensible Zone anerkannt werden