Wien. Österreichs Verkehrsministerin Doris Bures zieht eine positive Bilanz über ihre ersten 100 Tage in Regierungsmitverantwortung. „Mein Ministerium unternimmt alles, um den Standort Österreich für Arbeitnehmer und Wirtschaft zu stärken. Infrastruktur, Verkehr und Innovation sind die Schlüsselfelder für Wachstum und Beschäftigung. Allein unsere Investitionen in die Infrastruktur sichern jedes Jahr 40.000 Arbeitsplätze”, bilanziert Bures.
Als Schwerpunkte für das laufende Jahr setzt die Ministerin im Güterverkehr auf eine noch stärkere Kooperation aller Verkehrsträger miteinander sowie auf die Sicherheit. Das Verkehrsministerium bereitet derzeit die Einrichtung einer Nationalen Sicherheitsbehörde vor, in der die Kompetenzen in Sachen Sicherheit für alle Verkehrsträger gebündelt werden. Der Ausbau der umweltfreundlichen Schiene geht weiter. Die Schwerpunkte liegen dabei auf den großen Korridoren, vor allem Ausbau der Südbahnstrecke von Wien ausgehend nach Graz und Klagenfurt und Brenner.
Schon in Gang oder im Kommen ist die Modernisierung einzelner Güterterminals wie beispielsweise in Wolfurt in Vorarlberg, das in den nächsten drei Jahren großzügig zu einer Drehscheibe für Westösterreich ausgebaut wird. Ein zentrales Thema ist für die Ministerin auch eine groß angelegte Breitbandoffensive. Bures: „Schnelle Datennetze sind als Infrastruktur genauso wichtig wie Schiene, Straße und Energienetze. Bis 2020 soll in ganz Österreich ultraschnelles Breitband verfügbar sein”, betonte sie.