. Nach einer 120-tätigen Amtszeit der österreichischen Verkehrsministerin Monika Forstinger (FPÖ) mehren sich die Rücktrittsforderungen. Die Oppositionspartei SPÖ kreidet Forstinger an, nichts zu entscheiden und getroffene Entscheidungen wieder rückgängig zu machen. Beispiele sind zwei aktuelle Verordnung, die Forstinger nach Protesten der Wirtschaft und der Bundesländer innerhalb weniger Stunden wieder zurückzog. Mit einer Entscheidung über die Brennermaut ist Forstinger im Verzug, und die von ihr verlangte Verknüpfung der EU-Osterweiterung mit einer Verlängerung des Transitvertrages löste innenpolitisches Kopfschütteln aus. Koalitionspartner ÖVP und Parteifreunde verteidigen Monika Forstinger nur noch halbherzig. Ein Nachfolger aus den Reihen der FPÖ, der das Verkehrsministerium "zusteht", ist derzeit dennoch nicht in Sicht. (vr/rv)
Österreich: Schwache Führung im Verkehrsressort
Parteifreunde verteidigen Monika Forstinger nur noch halbherzig