WIEN. Die zügige Umsetzung der Lkw-Maut in Österreich ist vordringlichstes Projekt der Autobahnfinanzierungsgesellschaft Asfinag. Die Terminvorgabe von Verkehrsministerin Monika Forstinger ist eindeutig: Im Gleichklang mit Deutschland "bis spätestens 1. Juli 2003". Ab 15. September wird Asfinag von einem neuen Team geleitet. Zum Vorstandsvorsitzenden wurde Walter Hecke bestellt; er war bisher im Siemens-Konzern tätig. Neuer Technik-Vorstand ist Franz Lückler, der von der Asfinag-Tochter Ösag kommt. Den Vorsitz des Aufsichtsrates übernahm der Bankfachmann Franz Kubik. Weitere Zielvorgaben für die Asfinag-Manager, die auf fünf Jahre bestellt wurden, sind die Fusion von Asfinag und Ösag, Lückenschluss und Generalsanierung des hochrangigen Straßennetzes, die Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Aufbau eines zeitgemäßen Verkehrsinformationssystems. (vr/rv)
Österreich macht Dampf bei Lkw-Maut
Spätestens zum 1. Juli 2003 will auch Österreich eine Lkw-Gebühr einführen.