Gustav Poschalko, Chef der ÖBB-Speditionsholding, und Csaba Szekely, Österreich-Direktor der privaten Raab-Ödenburg-Ebenfurter Eisenbahn, können sich die Gründung einer gemeinsamen Speditionstochter vorstellen, wenn die Aufsichtsräte beider Bahnen zustimmen. Diese Bahnspedition soll vor allem den südosteuropäischen Markt intensiv bearbeiten. Die Manager beider Gesellschaften sind Experten für den Bahntransport in Osteuropa. Poschalko ist langjähriger Geschäftsführer der Speditionen Express und Interfracht, die heute der ÖBB gehören. Szekely wechselte nach seiner Karriere als Pressechef des österreichischen Verkehrsministers zur österreich-ungarischen Raaberbahn, die grenzüberschreitend erfolgreich agiert und mit Raabersped auch eine Speditionstochter betreibt. Eine gemeinsame Spedition könnte die Ressourcen beider Bahngesellschaften nützen. (vr/rv)
Österreich: Bahnspedition für Osttransporte
Gemeinsames Projekt von ÖBB und Raab-Ödenburg-Ebenfurter Eisenbahn