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ÖBB stellt Rola Regensburg–Trento ein

Künftig bietet Ökombi als Operator der Rola nur noch vier Relationen: Wörgl–Trento, Wörgl–Brennersee, Wels–Maribor und Salzburg–Triest
© Foto: Ökombi

Der Aufsichtsrat von Rail Cargo Austria hat beschlossen, zum 9. Dezember aus wirtschaftlichen Gründen zwei Rollende Landstraßen (Rola) einzustellen.


Datum:
31.10.2012
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Wien. Rail Cargo Austria (RCA), die Gütersparte der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), stellt aus wirtschaftlichen Gründen mit Wirkung zum 9. Dezember zwei Rollende Landstraßen (Rola) ein. Dies betrifft die Rola von Regensburg nach Trento sowie aus dem ungarischen Szeged nach Wels. Die Entscheidung dazu fiel bei der jüngsten Aufsichtsratssitzung von RCA am Dienstag in Wien. Beide Relationen werden derzeit mit drei beziehungsweise zwei Zugpaaren täglich befahren.

Künftig bietet Ökombi als Operator der Rola nur noch vier Relationen, nämlich: Wörgl–Trento, Wörgl–Brennersee, Wels–Maribor und Salzburg–Triest. Dabei wurde auch die Schließung von 41 Verladestellen von insgesamt 584 in ganz Österreich beschlossen. Passieren soll das bis spätestens Ende März 2013, wobei bis dahin mit den Bahnkunden „individuelle tragfähige Lösungen“ entwickelt werden sollen. Der Bahn ist bewusst, dass durch die Schließung der Bedienstellen Transporte auf die Straße wandern. Dadurch werden täglich 94 LKW mehr auf den Straßen erfahren, bei 886.000 LKW-Fahrten pro Tag in ganz Österreich ein relativ kleiner Teil, betont RCA.

Wie es mit dem defizitären Stückgutverkehr, der unter dem Markennamen Bahn-Express verkauft wird, weitergeht, ist noch offen. Derzeit verhandelt RCA mit privaten Logistikunternehmen über die Gründung eines Joint-Ventures mit der Möglichkeit, mehr als 900 Mitarbeiter von der RCA-Lohnliste zu entfernen und in die neue Gesellschaft einzubringen. Im Dezember soll zu diesem Thema entschieden werden, wie die VerkehrsRundschau nach der Sitzung erfahren hat. (mf)

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