Wien. Unter dem Motto „Brückenschlag nach China“ sind am Freitag Vertreter von Far East Land Bridge (FELB), Rail Cargo Austria (RCA) und Intercontainer Austria (ICA) zusammengekommen, um ein Kooperationsabkommen für einen Containerzug von und nach China zu unterzeichnen. „Damit wird eine Alternative zum längeren Seeweg Realität“, sagte Robert Gerendas, Mitglied des Vorstandes der FELB. Wie die Österreichische Bundesbahn (ÖBB) mitteilte, werde der geplante Containerzug auf einer Strecke von 11.000 Kilometern unterwegs sein und dabei eine Vielzahl von Destinationen bedienen. Etwa 20 Tage benötige er auf der Reise um die halbe Welt. Dabei würden die Kunden durch RFID (Radio Frequency Identification) über den jeweiligen den Standort ihrer Fracht informiert. Unter der Schirmherrschaft von FELB sind die jeweiligen Logistiker in den beteiligten Ländern für das Produkt verantwortlich. In China sorgt CRIM für die Beförderung, für die GUS-Länder übernimmt Transcontainer JSC den Transport auf der Breitspur, Ungarn wird von der Gysev abgedeckt und in Österreich ist die Rail Cargo Austria Kooperations-Partner. Finanziert wird das Projekt zum einen durch zwei Gruppen der Far East Land Bridge, und zum anderen durch Logistik-Partner. (ag)
ÖBB: Containerzug von und nach China
Die Alternative zum Seeweg soll die rund 11.000 Kilometer in knapp 20 Tagen bewältigen