Niedrige Wasserstände behindern weiterhin die Oderschifffahrt

01.10.2003 06:30 Uhr

Schnelle Besserung ist nicht in Sicht

Eberswalde. Niedrige Wasserstände behindern mittlerweile an vielen Stellen Brandenburgs die Schifffahrt. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde senkte für den Oder-Havel-Kanal die zulässige Tauchtiefe um zehn Zentimeter. Auf der wichtigen Verbindung von Berlin nach Szczecin (Stettin) könnten die Frachtschiffe damit nicht mehr mit voller Ladung verkehren, sagte Behörden-Sprecher Lars Fleischmann am Dienstag. Auf der Oder ist die Berufsschifffahrt zwischen Ratzdorf und Hohensaaten praktisch eingestellt. Dort ist die Fahrrinne für die Schiffe nur noch zwischen 48 und 99 Zentimeter tief. Von der Warthemündung bei Küstrin könnten leere oder nur sehr leicht beladene Schiffe noch flussabwärts fahren. Für die nächsten Wochen rechnet der Experte nicht mit einem starken Anstieg des Wasserstandes an der Oder. Erst wenn in deren Quellgebieten in Polen und Tschechien längere Niederschläge fallen, könnten die Pegelstände wieder steigen. Da Polen aber noch über einige Rückhaltebecken an der Oder verfügt, würden die Messstellen voraussichtlich erst spät beeinflusst. (vr/dpa)

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