Die niedersächsischen Seehäfen liegen weiter auf Erfolgskurs. Mit 61,4 Millionen Tonnen wurden 2000 rund 6,2 Prozent mehr Güter umschlagen als im Vorjahr, teilte die Niedersächsische Hafenvertretung in Oldenburg jetzt mit. Unter dem Dach dieser Marketing-Organisation sind die weiter eigenständigen Häfen Brake, Cuxhaven, Emden, Leer, Oldenburg, Stade-Bützfleth und Wilhemshaven vereinigt. Herausragende Verbesserungen konnte Brake erzielen, das um 10,9 Prozent auf 5,5 Millionen Tonnen zulegen konnte. Forst- und Agrarprodukte sowie Eisen- und Stahlerzeugnisse spielten in dem Unterweser-Hafen eine wichtige Rolle. Im Elbmündungshafen Cuxhaven erhöhte sich das Ro/Ro-Aufkommen um rund 13,8 Prozent auf rund 620.000 Tonnen. Mit Abstand umschlagstärkster Hafen war 2000 Wilhelmshaven. Mit 43,4 Millionen Tonnen wurde das Vorjahresergebnis um rund neun Prozent übertroffen. Allerdings handelte sich dabei vor allem um wertschöpfungsarmes Massengut wie Roh- und Mineralöl (39,7 Millionen Tonnen) und Kohlen (1,6 Millionen Tonnen). Die niedersächsischen Häfen haben sich unter den deutschen Häfen eine Marktstellung für Spezialverkehre erarbeitet. (vr/eha)
Niedersächsische Häfen 2000: Durch Spezialisierung zum Erfolg
Zuwachs um insgesamt 6,2 Prozent beim Güterumschlag