Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat ihre Reihe von Warnstreiks für Einkommensverbesserungen im hessischen Transportgewerbe fortgesetzt. Am Sonntagmorgen hätten rund 100 von insgesamt 370 Beschäftigten eines Paketdienstleisters am Frankfurter Flughafen ihre Arbeit niedergelegt, sagte ein Gewerkschaftssprecher. Der Ausstand bei dem Tochterunternehmen von Lufthansa und Deutscher Post habe dreieinhalb Stunden gedauert. In den vergangenen Wochen war es unter anderem in Kassel und Fulda zu Warnstreiks gekommen. Ver.di und der Arbeitgeberverband VdV wollen am 6. Juni mit den Tarifverhandlungen beginnen. An diesem Tag müssten die Arbeitgeber ein diskussionsfähiges Angebot vorlegen, um eine Eskalation des Tarifkonfliktes zu vermeiden, betonte ver.di. Die Gewerkschaft fordert für die rund 40 000 Beschäftigten bei Speditionen und Paketdiensten eine Anhebung der Löhne und Gehälter um 180 Mark im Monat oder 5,5 Prozent. Außerdem sollen Urlaubs- und Weihnachtsgeld der Beschäftigten deutlich erhöht werden. (vr/dpa)
Neuer Warnstreik im hessischen Transportgewerbe
Arbeitsniederlegung bei Paketdienstleister am Flughafen Frankfurt