Stuttgart. „Bei solchen Projekten muss man Zugriff auf ein weltweites Netz von Partnern und Agenten haben und auch wissen, wie man es vorteilhaft nutzen kann“, sagt Tobias Pisall, geschäftsführender Gesellschafter. Zu den Kunden gehören unter anderem die Lackieranlagenhersteller Dürr und Eisenmann. Außerdem biete Trans Auriga weitere Services wie das Kommissionieren, sowie das Um- beziehungsweise Verpacken der Güter durch Subunternehmen. Für die gesamte Dienstleistung werde ein Komplettangebot abgegeben. „Die Herausforderung besteht darin, einen Preis zu kalkulieren, der im Wettbewerb mit anderen Dienstleistern konkurrenzfähig ist und gleichzeitig noch einen ausreichenden Gewinn abwirft“, so Timo Wittmann, der ebenfalls geschäftsführender Gesellschafter ist. Die beiden Neu-Unternehmer waren bereits vorher in diesem Geschäft tätig: Nach dem Studium an der Berufsakademie in Mannheim arbeiteten Pisall und Wittmann in der Projektabteilung der Bahn-Tochter Schenker. „Wir wollen unseren Kunden die Vorteile eines kleinen, inhabergeführten Unternehmens bieten. Konkret bedeutet das, dass wir kundenorientierter und flexibler sein wollen als der Wettbewerb“, so Wittmann. Auch auf der Kostenseite lohne sich in der Regel die Vergabe an einen hochspezialisierten Dienstleister. „Dabei spielen das Markt-Know-how sowie gute Einkaufskonditionen die wichtigste Rolle“, sagt Pisall. Das größte Sparpotenzial sehen die Logistikspezialisten allerdings in der besseren Verzahnung von Vertrieb, Produktion und Logistik. „Wenn bereits beim Verkaufsgespräch mit dem Abnehmer auf bestimmte Dimensionen der Einzelteile geachtet würde, könnten die Transporte deutlich günstiger sein“, betont Pisall.
Neuer Logistikdienstleister gegründet
Seit Anfang März ist die Trans Auriga GmbH offiziell am Markt tätig. Der Stuttgarter Logistikdienstleister ist nach eigenen Angaben auf die Beratung, Organisation und operative Abwicklung von Großprojekten wie dem weltweiten Versand von Lackieranlagen spezialisiert.