Neue Privatisierungsregeln für Alitalia

30.05.2008 15:14 Uhr
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Alitalia: Italienisches Sorgenkind (Bild: ddp)
© Foto: ddp

Die italienische Regierung hat sich mit einem Dekret verpflichtet, neue Käufer für Staatsanteil von Alitalia zu finden

Rom. Die italienische Regierung hat heute ein Dekret mit neuen Privatisierungsregeln für die marode Fluggesellschaft Alitalia verabschiedet. Demnach verpflichtet sich die Mitte-Rechts-Regierung von Silvio Berlusconi, neue Käufer für den 49,9-prozentigen staatlichen Anteil an der Gesellschaft zu finden. Den Verkauf werde die norditalienische Bank Intesa Sanpaolo begleiten, erklärte Wirtschaftsminister Giulio Tremonti in Rom. Das Dekret entspreche den Richtlinien der EU, sagte er weiter. Die Regierung wolle so schnell wie möglich einen Käufer finden, der über „die Mittel für einen starken und glaubwürdigen Sanierungsplan“ verfüge. Alle bisherigen Privatisierungsversuche waren fehlgeschlagen. Im April hatte die französisch-niederländische Gruppe Air France-KLM ihr Übernahmeangebot für Alitalia zurückgezogen. Ein Überbrückungskredit über 300 Millionen Euro, den die Regierung der Gesellschaft vor wenigen Wochen gewährt hatte, soll der krisengeschüttelten Fluglinie noch zwölf Monate Lebenszeit sichern. (dpa)

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