Zwei Wochen früher als erwartet hat die Straßenfinanzierungsgesellschaft Asfinag jene fünf Konsortien ausgewählt, die zu konkreten Angeboten für ein Lkw-Maut-System eingeladen werden. Sie haben bis Februar 2002 die Möglichkeit, ihre Detailunterlagen zu präsentieren. Der Bestbieter soll bis Mitte des kommenden Jahres feststehen. Rund ein Jahr wird er dann Zeit haben, sein System zu realisieren. Mittlerweile gehen die Spekulationen über die Mauthöhe weiter. Reinhard Firlinger (FPÖ), der Vorsitzende des parlamentarischen Verkehrsausschusses, stellt 0,25 Euro je Kilometer zur Diskussion. Asfinag-Chef Walter Hecke wäre mit diesem Betrag einverstanden. Bei geringeren Abgaben würde es ihm nämlich schwer fallen, den Schuldenberg seiner Gesellschaft in Höhe von 6,7 Milliarden Euro abzubauen. Die endgültige Entscheidung liegt jetzt bei Verkehrsministerin Monika Forstinger (FPÖ). (vr/rv)
Nächste Runde für Österreich-Maut
Bester Anbieter soll im Sommer 2002 feststehen