München. Im Kampf gegen zu hohe Feinstaubwerte will München den LKW-Durchgangsverkehr aus dem Stadtgebiet verbannen. Wenn die Regierung von Oberbayern zustimmt, soll das Transitverbot noch dieses Jahr umgesetzt werden. Er rechne damit, dass das Verbot dann bereits im Herbst gelten könne, sagte Kreisverwaltungsreferent Wilfried Blume-Beyerle. Nach dem mit den Umlandgemeinden abgestimmten Umleitungskonzept soll die Stadt für LKW mit mehr als 7,5 Tonnen gesperrt werden, die kein Ziel in München haben. Die Lastwagen sollten auf den Autobahnring A 99 umgeleitet werden, erläuterte Blume-Beyerle. Schilder sollen auf das Verbot hinweisen. Nur im Süden und Südwesten der Stadt werde der LKW-Transitverkehr mangels eines durchgehenden Autobahnrings weiter auf dem innerstädtischen Ring fahren. Mit der Umleitung sollten auch die LKW-Fahrer auf die Autobahn zurückverwiesen werden, die wegen der LKW-Maut den Mittleren Ring nutzen. Bis zu 20 Prozent der Lastwagenfahrer nutzen diese Ausweichroute, um Maut zu sparen. (dpa/sb)
München: LKW-Transitverbot noch 2005
Die Münchener Pläne gegen den Feinstaub werden konkreter: Die bayerische Landeshauptstadt will den Schwerlastverkehr noch in diesem Jahr aus dem Stadtzentrum verbannen