Metro: RFID-Start mit 20 Lieferanten

21.05.2004 16:45 Uhr

Das Handelshaus Metro will wie geplant seinen RFID-Rollout im November mit 20 von vorerst 100 Lieferanten starten. Transponder sollen dem Standard „EPC Class 1/Generation 2“ entsprechen.

Köln. Das Handelshaus Metro startet wie geplant seinen RFID-Rollout im November. In der ersten Phase sollen die ersten zwanzig von geplanten einhundert Lieferanten der Metro AG ihre Sendungen innerhalb Deutschlands an acht Metro-Distributionszentren sowie an 269 Filialen mit Funketiketten an logistischen Einheiten liefern, gleichlautende Medienberichte bestätigte Metro gegenüber LOGISTIk inside. Eingebunden würden alle Märkte von C+C und Kaufhof sowie jene von Real, die im Umfeld der ausgewählten Metro Group Distribution Logistics (MDL)-Läger liegen. Die Elektronikmärkte Media-Saturn würden hingegen noch nicht beim RFID-Rollout berücksichtigt. Laut den von Metro bestätigten Medienberichten sollen die Transponder dem Standard „EPC Class 1/Generation 2“ entsprechen. Dabei handelt es sich um passive Funketiketten, die nur einmal beschrieben werden können. Beginnen soll der Roll-out auf Paletten, sukzessive gefolgt von den Handelseinheiten (Kartons und Unterkartons). Die Kennzeichnung von Konsumenten-Einheiten ist nicht Bestandteil des Roll-outs. Welche zwanzig Lieferanten beim ersten Roll-out dabei sein werden, gab Metro nicht bekannt. Es ist aber damit zu rechnen, dass die bisherigen Pilotpartner Procter & Gamble, Nestlé, Kraft Foods, Johnson & Johnson, Gillette und Gerry Weber mit dabei sein werden. Metro bestätigte, dass ab Anfang 2006 die dreihundert wichtigsten Lieferanten die RFID-Technologie flächendeckend auf Paletten und Kartons einsetzen sollen.

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