Nürnberg. Das Güterverkehrszentrum Hafen Nürnberg rechnet angesichts der weltweiten Wirtschaftsprobleme in diesem Jahr mit einer Wachstumsdelle. Eine genaue Prognose wagte der Geschäftsführer der Hafen Nürnberg-Roth GmbH, Harald Leupold, am Donnerstag aber nicht. Im vergangenen Jahr konnte der Güterumschlag bei der größten Logistikdrehscheibe Süddeutschlands für Bahn, Lastwagen und Binnenschiffe um sechs Prozent auf etwa 14 Millionen Tonnen gesteigert werden, hieß es in einer Mitteilung. Der Bahnverkehr verzeichnete ein Plus von 12,4 Prozent auf 3,4 Millionen Tonnen. Der LKW-Umschlag kletterte im Vergleich zum Vorjahr um 357.000 auf 10,1 Millionen Tonnen. Bei der Schifffahrt, die 2008 nur an zwei Wochen von Einschränkungen betroffen war, sei ein Plus von 12,5 Prozent auf 540.000 Tonnen verbucht worden. In Bayern gibt es insgesamt sechs Häfen an Main und Donau – neben Nürnberg und Roth auch in Regensburg, Aschaffenburg, Bamberg sowie Passau. Im Bereich der Logistikzentren sind mehr als 13.000 Mitarbeiter bei rund 450 Betrieben beschäftigt. (dpa)
Mehr Güterumschlag beim Nürnberger Hafen
Für 2009 rechnet das fränkische Güterverkehrszentrum mit einem Dämpfer