Der Gütertransport auf den Schienen und deutschen Wasserstraßen hat sich in den ersten drei Quartalen des Jahres erhöht. In den ersten neun Monaten stieg die transportierte Gütermenge auf Eisenbahnen um 2,9 Prozent auf 218,8 Millionen Tonnen. Die Binnenschiffe beförderten mit 180 Millionen Tonnen rund sechs Prozent mehr Menge als im Vorjahreszeitraum, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch nach vorläufigen Berechnungen mit. Nach Ansicht des Statistischen Bundesamtes zeichnet sich bei den Schienentransporten nach zwei Jahren des Rückgangs für 2000 wieder ein leichter Zuwachs ab. Für das Gesamtjahr würden knapp 300 Millionen Tonnen erwartet. Der Zuwachs in diesem Jahr ist nach Angaben der Statistiker auf wachsende Auslandstransporte zurückzuführen. Dagegen stagnierte in den ersten drei Quartalen die Transportmenge im Binnenverkehr. Auf dem Seeweg haben die internationalen Transporte deutlich zugenommen. Von deutschen zu ausländischen Häfen stieg der Güterverkehr um zehn Prozent, umgekehrt um neun Prozent. Der grenzüberschreitende Durchgangsverkehr stieg um acht Prozent. Im nationalen Verkehr ging die Gütermenge dagegen um zwei Prozent zurück. (dpa)
Mehr Gütertansporte auf Schienen und Wasserstraßen
Grenzüberschreitender Verkehr hat für Mengenzuwachs gesorgt