Mit einer positiven Bilanz kann Mecklenburg-Vorpommern (MVP) für die zurückliegenden zehn Jahr beim Straßenbau aufwarten. Wie Wirtschafts- und Verkehrsminister Rolf Eggert (SPD) am Montag in Schwerin mitteilte, sind in den zurückliegenden zehn Jahren rund sechs Milliarden Mark in den Straßenbau, das heißt Neubau und Erhalt, geflossen. Diese Investitionen hätten das strukturschwache Land "einen großen Schritt nach vorn gebracht", so Eggert. Wichtigstes Einzelvorhaben ist die Ostseeautobahn A 20, mit deren Fertigstellung Eggert bis 2005 rechnet - "und damit in rekordverdächtiger Zeit". Von den 3,8 Milliarden Mark Gesamtkosten entfallen auf MVP rund 3,1 Milliarden DM. Einen wichtigen Beitrag zur allgemeinen Verkehrssicherheit leisten die Ortsumgehungen, von denen bereits zwölf fertig gebaut und weitere im Bau sind. Bis etwa 2005 will Eggert "die wichtigsten Verkehrswege im Land" ausgebaut beziehungsweise erneuert haben. Derzeit gibt es in MVP rund 9700 Km Straßen, darunter 278 Km Autobahn.
Mecklenburg-Vorpommern: Beim Straßenbau erheblich zugelegt
Ostseeautobahn A20 soll bis 2005 fertiggestellt sein