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Mauterhöhungen in Österreich, Frankreich und Italien

In Österreich ist die Mautgebühr für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen zum Jahreswechsel um durchschnittlich drei Prozent gestiegen.
© Foto: panthermedia / Heiko Halbauer

Verschiedene europäische Länder haben die Straßennutzungsgebühr für LKW zum Jahreswechsel angehoben - zum Teil sind die Preissteigerungen deutlich.


Datum:
04.01.2013
Autor:
André Gieße
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Wien/Paris/Rom. Zum 1. Januar 2013 ist die Mautgebühr für kostenpflichtige Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen um durchschnittlich drei Prozent angehoben worden. Darauf wies der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) hin. Demnach wurde auch auf der Strecke der A12 zwischen der Staatsgrenze bei Kufstein und dem Knoten Innsbruck/Amras (A13) der Mautzuschlag auf den Grundkilometer um 15 Prozent erhöht.

Ebenfalls zum Jahreswechsel stieg die Maut in Frankreich und Italien. In Frankreich verteuerte sich die Mautgebühr für den Mont-Blanc- und den Fréjus-Tunnel um durchschnittlich fünf Prozent. Ab dem 20. Juli 2013 wird in Frankreich darüber hinaus die Taxe Poids Lourds für LKW über 3,5 Tonnen auf allen Nationalstraßen, einigen Landstraßen sowie manchen staatlichen Autobahnen erhoben. Diese Ecotaxe fällt zusätzlich zur bereits bestehenden Autobahnmaut TIS PL an und beträgt durchschnittlich 0,12 Cent pro Kilometer.

In Italien kostet Nutzung der mautpflichtigen Autobahnen nun im Durschnitt 2,91 Prozent mehr. Die Preissteigerung hängt vom Konzessionsinhaber ab. Sehr hoch ist sie für die Umgehung Mestre mit 13,55 Prozent, die Brennerautobahn A 22 liegt mit 1,21Prozent im unteren Bereich. Von der Mauterhöhung ausgenommen sind die Strecken Brescia-Verona-Vicenza-Padua (A4), Turin-Venedig (A4), Turin-Piacenza-Brescia (A 21) und Tirrenica (A 12). (ag/rp)

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