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MAN drohen Abschreibungen auf Scania-Beteiligung

MAN-Vorstandschef Georg Pachta-Reyhofen freut sich über eine leicht verbesserte Auftragslage
© Foto: MAN SE

Abschreibung könnte das Ergebnis 2009 ins Minus drücken / Unternehmen verweist auf Veröffentlichung der Bilanz Mitte Februar


Datum:
08.02.2010
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München. Dem Maschinenbau- und Nutzfahrzeugkonzern MAN drohen möglicherweise Abschreibungen auf seine Beteiligung am schwedischen Lastwagenbauer Scania. MAN-Vorstandschef Georg Pachta-Reyhofen sagte der „Süddeutschen Zeitung“ (Montag), man dürfe die Kursentwicklung der Scania-Aktie in den letzten Jahren nicht unberücksichtigt lassen. „Insgesamt betrachtet hat MAN mit dem Aktienerwerb keinen finanziellen Verlust erlitten. Aber grundsätzlich gilt, dass wir unsere Bilanzpositionen klar bewerten“, sagte er. Berichte der „Börsen-Zeitung“ und der „Financial Times Deutschland“ (FTD), die drohende Abschreibung könnte das Ergebnis 2009 ins Minus drücken, wollte das Unternehmen am Montag in München aber nicht kommentieren. Ein Sprecher verwies auf die Vorlage der Bilanz am 15. Februar. MAN ist mit 17 Prozent der Stimmrechte an Scania beteiligt. Volkswagen hält an Scania rund 70 Prozent der Stimmrechte und an MAN wiederum 29,9 Prozent. Für das laufende Jahr rechnet MAN im Nutzfahrzeuggeschäft noch nicht mit einer durchgreifenden Erholung. „Wir werden 2010 noch das niedrige Niveau von 2009 bekommen. Aber in den letzten Monaten war der Auftragseingang schon besser als ein Jahr zuvor“, sagte Pachta-Reyhofen der Zeitung. „Ich gehe von einer Erholung in der zweiten Jahreshälfte aus.“ Wegen der derzeit anhaltend schwachen Nachfrage werde das gesamte Jahr aber kurzgearbeitet werden müssen. (dpa)

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