Der Luftschiffbauer Cargolifter gab am 28. Mai seine Zahlungsunfähigkeit bekannt. "Da es der Gesellschaft trotz aller Anstrengungen bisher nicht gelungen ist, durch Verhandlungen mit der öffentlichen Hand und Investoren Finanzmittel zur Bereinigung der aktuellen Liquiditätskrise einzuwerben, sieht sich die Cargolifter AG derzeit nicht in der Lage, alle fälligen Zahlungen zu begleichen", so die offizielle Verlautbarung aus dem brandenburgischen Brand. Betroffen sind auch die Ende des Monats fälligen Lohn- und Gehaltszahlungen. Der Zustand der Zahlungsunfähigkeit sei jedoch nicht gleichbedeutend mit einem Insolvenzantrag, so die Luftschiffbauer weiter. Die Cargolifter-Verantwortlichen klammern sich an die Verhandlungen mit Banken, Investoren und dem Land Brandenburg, die fortgesetzt werden sollen. Im Mittelpunkt der Gespräche mit dem Land Brandenburg steht dabei die Nutzung der bestehenden achtzigprozentigen Ausfallbürgschaft. Weiterhin führt die Gesellschaft nach eigenen Angaben "konkrete Gespräche mit potenziellen Investoren, die sich beim Zustandekommen eines Konsortiums von Finanzierungspartnern ebenfalls an einer weiteren Unternehmensfinanzierung beteiligen könnten". Ziel sei es, durch einen erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen die Zahlungsfähigkeit wieder herzustellen.
Luftschiffbauer Cargolifter zahlungsunfähig
Der Luftschiffbauer Cargolifter steht vor dem Aus. Gestern abend musste das Brandenburger Unternehmen seine Zahlungsunfähigkeit erklären.