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Luftqualität in den Städten deutlich verbessert

Im Vergleich zu den Vorjahren hat sich die Luftqualität deutlich verbessert (Symbolbild)
© Foto: fotohansel/Fotolia

Laut dem Umweltbundeamt haben im Jahr 2020 nur noch sechs Städte die Stickoxid-Grenzwerte überschritten, nur geringen Einfluss hatte die Corona-Krise.


Datum:
28.05.2021
Autor:
Thomas Burgert
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Berlin. Sechs Städte in Deutschland haben im Jahr 2020 den zulässigen Grenzwert für Stickstoffdioxid in der Luft überschritten. Das geht aus den finalen Messdaten für das vergangene Jahr hervor, die das Umweltbundesamt (UBA) am Freitag, 28. Mai, vorgelegt hat. Demnach gab es in den Städten München (54 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft im Jahresmittel), Ludwigsburg (47), Limburg (44), Stuttgart (43), Darmstadt (42) und Hamburg (41) Überschreitungen des erlaubten Luftqualitätsgrenzwerts von 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid (NO2) pro Kubikmeter Luft.

Dem Umweltbundesamt zufolge handelt es sich um eine deutliche Verbesserung der Luftqualität im Vergleich zu den Vorjahren. 2019 waren noch 25 Städte von Grenzwertüberschreitungen betroffen, 2018 waren es 57. „Die Luft in den Städten wird sauberer, die Entwicklung geht in die richtige Richtung und das ist erfreulich“, erklärte UBA-Präsident Dirk Messner am Freitag.

Hauptquelle der Stickstoffoxide in Städten ist der Straßenverkehr

Hauptquelle der Stickstoffoxide in Städten ist laut Umweltbundesamt der Straßenverkehr, allen voran Diesel-Fahrzeuge. Überschreitungen des Grenzwertes treten daher ausschließlich an viel befahrenen Straßen in Ballungsräumen und Städten auf. An sieben der insgesamt 250 verkehrsnahen Messstationen überschritten die NO2-Konzentrationen im Jahr 2020 den Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Jahresmittel. Im Jahr 2019 war dies noch an 51 Messstationen der Fall gewesen.

Das Umweltbundesamt hatte im Februar eine vorläufige Auswertung zur Luftreinheit in Deutschland vorgelegt und festgestellt, dass sich die Luft in deutschen Städten im Vergleich zu den Vorjahren verbessert hat. Als Gründe zählt das UBA neben Softwareupdates und der jährlichen Erneuerung der Fahrzeugflotte auch Maßnahmen wie Tempolimits und Fahrverbote auf. Auch meteorologische Einflüsse könnten die NO2-Werte in der Luft beeinflussen, erklärt das UBA. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie hätten jedoch nur in geringem Maße zum Rückgang der Schadstoffbelastung beigetragen. (dpa)

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