Lösung im Tauziehen um festliegende Schiffe in Wilhelmshaven in Sicht

24.01.2014 10:34 Uhr
Drei Containerfrachter wurden zum monatelangen Zwangsstopp in Wilhelmshaven verurteilt

Die Internationale Transportarbeitergwerkschaft will rund 1,2 Millionen US-Dollar ausstehende Heuern und Schmerzensgeld für 51 Seeleute erstreiten.

Wilhelmshaven. In das juristische Tauziehen um den monatelangen Zwangsstopp von drei Containerfrachtern in Wilhelmshaven kommt Bewegung. Die Internationale Transportarbeitergwerkschaft ITF will rund 1,2 Millionen US-Dollar (ca. 880.000 Euro) ausstehende Heuern und Schmerzensgeld für 51 Seeleute erstreiten.

Die meisten von ihnen hatten im Sommer auf den wochenlang vor der Insel Wangerooge ankernden Schiffen ausharren müssen, weil sich der Reeder nicht um die Schiffe gekümmert hatte. Vor dem Arbeitsgericht haben beide Seiten am Donnerstag Kompromissbereitschaft signalisiert. Am 13. März will das Gericht eine Entscheidung fällen.

Die Frachter hatten im Sommer wochenlang in der Nordsee auf Reede gelegen, weil der markokkanische Eigner in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Er hatte für die Besatzungen weder Heuer noch Geld für Proviant oder Treibstoff überwiesen. (dpa)

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