Die italienischen Lasttransportunternehmer haben ihren für August angekündigten Streik zurückgezogen. Dies gab Gewerkschaftssprecher Paolo Urgè bei einem Treffen mit Regierungsvertretern in Rom bekannt. Die Verhandlungen über die Rahmenbedingungen für den Lkw-Verkehr wurden auf September vertagt. Die Proteste gehen weiter und wurden durch Vorlage eines Forderungs- katalogs verstärkt. Die Gasölpreise müssen gesenkt werden, da der Literpreis in Italien deutlich über dem EU-Durchschnitt liege. Weiterhin sei eine einheitliche Regelung für das Lkw-Fahrverbot erforderlich. Die Zuschüsse für die Folgen der BSE-Krise müssen auch auf Tiertransporteure ausgeweitet werden. Ferner wurde die seit Mai amtierende Regierung Italiens aufgefordert bereits geschlossene Abkommen über Förderzahlungen in der Höhe von einer Milliarde Euro (1,96 Milliarden Mark) einzuhalten. (vr/im)
Lkw-Unternehmen präsentieren Forderungskatalog
Ruf nach einheitlicher Regelung für das Lkw-Fahrverbot