La Poste: Gewerkschaften gegen Umbaupläne

01.06.2001 00:06 Uhr

Arbeitnehmerorgansiationen fürchten Post-Sterben auf dem Lande

Wie schon bei der Staatsbahn SNCF und ihrem Projekt "Cap Clients" drohen jetzt auch bei der französischen Post die Pläne zur Neuorganisation des Unternehmens am Widerstand der Gewerkschaften zu scheitern. In seltener Einmütigkeit haben kürzlich die sechs wichtigsten Arbeitnehmerorganisationen ein Treffen boykottiert, bei dem La-Poste-Chef Martin Vial die jüngsten Änderungen an dem Soft getauften neuen Organisationsschema erläutern wollte. Das berichtete die Wirtschaftszeitung Les Echos. CGT und SUD-PTT sehen in den Plänen den Beginn einer schleichenden Privatisierung der Post, FO befürchtet ein Post-Sterben auf dem Lande. Die vier Buchstaben Soft stehen für Schéma d`Organisation des Fonctions Transversales. Damit sollen Querverbindungen geschaffen werden zwischen dem Pariser Hauptsitz der Post, den regionalen und departementalen Direktionen und den zweitausend größten der insgesamt 17.000 Postämter. Bei diesen sollen die Bereiche privater Postservice und Dienstleistungen für Unternehmen funktional und räumlich getrennt werden, womit inzwischen an einigen Orten schon begonnen wurde. Betroffen von der Neuerung wären insgesamt nur 10.000 der 306.000 Post-Beschäftigten. (vr/jb)

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