Im Bieterwettstreit um die TUI-Tochter Hapag-Lloyd liegt laut einem Zeitungsbericht derzeit das Hamburger Konsortium um den Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne vorn. Der Rivale, die Reederei Neptune Orient Lines (NOL) aus Singapur, bot nach Informationen der „Financial Times Deutschland“ 3,5 Milliarden Euro. Die Offerte der Hamburger bewerte Hapag-Lloyd mit etwas mehr als vier Milliarden Euro. TUI wolle voraussichtlich bis Mitte Oktober über den Verkauf der Reederei-Tochter entscheiden. Die NOL, die mehrheitlich dem Staatsfonds Temasek gehört, könne ihr Gebot bei möglichen Nachverhandlungen noch erhöhen. (dpa) Verkauf gescheitert - Die staatliche serbische Fluggesellschaft JAT Airways hat keinen Käufer gefunden. Für die angebotenen 51 Prozent der schwer verschuldeten Gesellschaft mit einem überalterten Flugzeugpark habe sie kein einziger Interessent gemeldet, berichtete die Belgrader Zeitung „Blic“. Jetzt sei der Staat zur Rettung der JAT mit 250 Millionen Euro Schulden aufgerufen, zitierte das Blatt Firmenchef Sasa Vlaisavljevic. (dpa) Wirtschaft Piraten - Bei einer Schießerei an Bord des von Piraten gekaperten ukrainischen Frachtschiffes sind heute drei Seeräuber getötet worden. Es habe offenbar Streitigkeiten unter den Piraten gegeben, sagte Andrew Mwangura von Ostafrikanischen Programm zur Unterstützung von Seeleuten. Die Anwesenheit von drei Marineschiffen in Sichtweite der mit 33 Kampfpanzern beladenen „MS Faina“ habe bei einigen der Piraten offenbar Nervosität ausgelöst. Nach Informationen Mwanguras wurde keiner der 20 ukrainischen Besatzungsmitglieder verletzt. Der Kapitän des vergangene Woche gekaperten Schiffes war vor zwei Tagen an einem Herzinfarkt gestorben. (dpa)
Kurz vermeldet: 30. September 2008
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