Die Lufthansa wehrt sich gegen Pläne des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport, die Fluggesellschaften für die Kosten des geplanten Flughafenausbaus zur Kasse zu bitten. Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber sprach am Donnerstag von einer "hanebüchenen Argumentation" der Fraport, die Flughafengebühren wegen der Investitionen anheben zu wollen. Das wäre so, als wenn Lufthansa höhere Ticketpreise verlange, um neue Flugzeuge zu kaufen, sagte Mayrhuber bei der Vorstellung der Quartalszahlen. Der Frankfurter Flughafen hatte eine Gebührenerhöhung von 8,4 Prozent ab Anfang 2010 beantragt. Dies muss das hessische Wirtschaftsministerium genehmigen. (dpa) Logistikzentrum - Der MAN-Konzern wird in Salzgitter ein Logistikzentrum errichten. Das bestätigte das Unternehmen der „Braunschweiger Zeitung“. Der Grundstein soll noch im November gelegt werden. Im Dezember 2010 soll das 52.000 Quadratmeter große Logistikzentrum in Betrieb genommen werden. 220 der 2700 MAN-Mitarbeiter sollen dort Arbeit finden. Das Zentrum lagert und versendet Ersatzteile für LKW, Busse und Komponenten. Zu den Baukosten machte MAN keine Angaben. (dpa) Gewinnzuwachs - Die estnische Fährreederei Tallink hat der Wirtschaftskrise im abgelaufenen Geschäftsjahr standgehalten und Zuwächse bei Gewinn und Umsatz verbucht. Zum 31. August belief sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) auf 133,1 Millionen Euro, wie das Unternehmen heute mitteilte. Dies sei ein Plus von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz der Reederei, deren Schiffe zwischen dem Baltikum, Schweden, Finnland und Deutschland verkehren und auch Rostock anlaufen, legte in den vergangenen zwölf Monaten leicht um 0,8 Prozent auf 792 Millionen Euro zu. Das Frachtgeschäft drehte dagegen stark ins Minus. (dpa) Verkehr Ladungssicherung - Ein LKW-Fahrer aus dem Raum Karlsruhe hat 25 Tonnen Stahl auf einem Sattelzug fast ungesichert über die Autobahn 7 transportiert. Der Mann wurde auf einem Rastplatz bei Seesen im Landkreis Goslar bei einer Kontrolle erwischt, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Die Stahlmatten waren nicht wie vorgeschrieben mit knapp 100, sondern lediglich mit zwölf Spanngurten festgezurrt gewesen. Die Weiterfahrt wurde dem Trucker untersagt. Er muss ebenso wie der Spediteur mit einem Ermittlungsverfahren rechnen. (dpa)
Kurz vermeldet: 29. Oktober 2009
Aktuelle Kurznachrichten und Unternehmensmeldungen des Tages