Kurz vermeldet: 22. Juli 2008

22.07.2008 17:00 Uhr
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Aktuelle Kurznachrichten und Unternehmensmeldungen des Tages

UnternehmenGanzzug -

Nijhof-Wassink startet am 23. Juli einen neuen Bahndienst zwischen Rotterdam und Kutno, Polen. Der Dienst verkehrt fünfmal wöchentlich an Werktagen, vom PCT Terminal in Pernis. Ankunftsstelle ist der Nijhof-Wassink Terminal in Kutno, westlich von Warschau. Die Abfahrtszeit ist sowohl von Rotterdam aus als auch von Kutno aus jeweils um 20.00 Uhr. Mit einem Stopp in Frankfurt/Oder erreicht der Zug 48 Stunden nach Abfahrt den Bestimmungsort. Das Basisvolumen entfällt auf den Auftraggeber Sabic, der das polnische Terminal als Drehscheibe für Produkte saudi-arabischer Herkunft nutzt. (szs) Hafenbahnnetz - Die Hamburger Hafenbehörde HPA erarbeitet einen Generalplan zur Erweiterung des Hafenbahnnetzes im Raum Süderelbe. Dazu gehöre auch eine neue Trasse für die Anbindung des Hamburger Hafens an das Netz der Bahn in Richtung Ostseeraum und Skandinavien, teilte die HPA am Dienstag in der Hansestadt mit. Der Ausbau der Hafenbahn sei wegen des rasant steigenden Güterverkehrs auf der Schiene dringend erforderlich, sagte HPA-Geschäftsführer Jens Meier. Untersucht würden auch Möglichkeiten zum Ausbau bestehender Strecken. Zum Abschluss der Planungen werde eine sogenannte Vorzugsvariante ausgewählt und dem Senat im Herbst 2009 vorgelegt. (dpa) Milliardenverlust - Die zweitgrößte US-Fluggesellschaft United Airlines hat wegen der Rekord-Kerosinpreise einen Milliardenverlust eingeflogen. Im zweiten Quartal fiel ein Minus von 2,73 Milliarden Dollar (1,7 Milliarden Euro) an, teilte die Konzernmutter UAL am Dienstag mit. Ein Jahr zuvor hatte es noch einen Gewinn von 274 Millionen Dollar gegeben. Der Umsatz legte um drei Prozent auf 5,37 Milliarden Dollar zu. Dramatisch fiel der Anstieg der Treibstoffkosten aus: Sie schnellten binnen eines Jahres um mehr als 50 Prozent auf 1,85 Milliarden Dollar hoch. United griff in den vergangenen Monaten zu radikalen Sparmaßnahmen mit Flugzeug-Stilllegungen und Stellenabbau. (dpa) Personalie - Der frühere Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, Björn Engholm (SPD), ist neuer Aufsichtsratsvorsitzender der Lübecker Hafen-Gesellschaft. Engholm sei einstimmig gewählt worden, sagte Wirtschaftssenator Wolfgang Halbedel (CDU) am Dienstag. Engholm ist der zweite ehemalige SPD-Landespolitiker, der binnen weniger Tage in Lübeck den Vorsitz im Aufsichtsrat einer städtischen Gesellschaft übernahm. Vor fünf Tagen war der frühere Finanzminister des Landes, Claus Möller, zum Aufsichtsratsvorsitzenden der Stadtwerke gewählt worden. Beide hatte die SPD in der Lübecker Bürgerschaft nach der Kommunalwahl für diese Ämter vorgeschlagen. (dpa) Verbände Schleusenkanal - Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat seinen Protest gegen Pläne für einen Schleusenkanal an der Mündung der Saale in die Elbe bekräftigt. BUND-Vorsitzender Hubert Weiger bezeichnete das Vorhaben am Dienstag als einen "eklatanten Fall von Steuergeldverschwendung". Elbe und Saale seien wegen der oft geringen Wasserstände nicht für die Großschifffahrt geeignet. Das auf 80 Millionen Euro veranschlagte Projekt sei ökonomisch unsinnig und zerstöre eine naturnahe Flusslandschaft. (dpa)

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