Für den Pharmakonzern Sanofi-Aventis hat DHL Global Forwarding jetzt die Belieferung temperaturgeführter Waren für den Seefrachtexport von LKW- auf Binnenschifftransport umgestellt. Wie der Logistikdienstleister mitteilte, liegt der Emissionswert beim LKW-Transport von Seefrachtcontainern derzeit bei zirka 33 Kilogramm CO2 je Tonne. Durch die Umstellung auf Binnenschiff könne der Emissionswert auf rund 22 Kilogramm CO2 pro Tonne gesenkt werden. So würden Einsparungen von etwa einem Drittel erzielt. Nach der erfolgreichen Testphase stellt DHL für Sanofi-Aventis nun sukzessive fünf Containereinheiten pro Woche von der Straße auf die Binnenschifffahrt um. Dabei gehen die Container in Mainz an Bord des Binnenschiffes und werden zu den westlichen Seehäfen in Antwerpen oder Rotterdam transportiert. (ag) Wirtschaft Wachstumschancen - Baden-Württemberg ist nach einer Studie die deutsche Region mit den besten wirtschaftlichen Zukunftsaussichten. Bei den Städten liegt Hamburg vorn, gefolgt von Berlin und München. Das geht aus dem Zukunftsatlas des „Handelsblatts“ und der Prognos AG hervor, der an diesem Montag vorgestellt wird. „Diese Großstädte zeichnen sich alle durch einen guten Mix an starken Zukunftsfeldern aus“, teilten die Initiatoren mit. Untersucht wurden alle 413 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland darauf, wie stark sieben Wirtschaftszweige aufgestellt sind: Gesundheitswirtschaft, Informations- und Kommunikationstechnologie, Fahrzeugbau, Logistik, hochwertige Unternehmens- und Forschungsdienstleistungen, Maschinenbau sowie Mess-, Steuer- und Regelungstechnik. (dpa) Hafen-Kooperation - Mehrere Häfen an der Elbe wollen künftig eng zusammenarbeiten. Beteiligt sind die Hafengesellschaften in Brunsbüttel und Glückstadt sowie die Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH, teilte die Hafen Hamburg Marketing GmbH am Montag mit. Die beiden Hafengruppen wollen die Verknüpfung der Häfen an der Oberelbe (Dresden, Riesa, Torgau, Decin und Lovosice) sowie an der Unterelbe (Brunsbüttel, Ostermoor und Glückstadt) verbessern und ausbauen. Stärken wie der Transport von Windkraftanlagen sollen ausgebaut und neue Geschäftsfelder entwickelt werden. Brunsbüttel übernimmt die Koordination für seewärtige Verkehre, die Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe die Abstimmung für Binnenschiffstransporte (dpa) Verbände Mahnfeuer - Mit Mahnfeuern von Dresden bis Cuxhaven hat der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) am Samstag gegen den Ausbau der Elbe für die Schifffahrt protestiert. Den Angaben zufolge loderten an 25 Orten die Feuer. Etwa 2000 Menschen beteiligten sich sich bundesweit an den Mahnwachen, wie der BUND am Sonntag in Dessau- Roßlau mitteilte. Eine Woche vor der Bundestagswahl wollten damit Umweltverbände und Naturschützer ein Zeichen für den Erhalt der Flusslandschaft setzen. Der BUND befürchtet, dass der Fluss in den nächsten Jahren kanalisiert und vertieft werden könnte, wie BUND- Flussexperte Ernst Paul Dörfler am Sonntag sagte. (dpa) Sozialdumping" - Mit unangekündigten Kontrollaktionen wollen Gewerkschafter in dieser Woche gegen "Sozialdumping" und untertarifliche Löhne in der Schifffahrt vorgehen. Wie die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am Montag in Kiel mitteilte, planen Mitglieder der Internationalen Transportarbeiter-Föderation (ITF) in mehreren Ostseehäfen Schiffe und Abfertigungsanlagen zu inspizieren - unter anderem in Kiel, Lübeck, Wismar, Rostock, Stralsund, Greifswald und Mukran (Rügen). Reeder, deren Schiffsbesatzungen keine gültigen Tarifverträge hätten oder unter schlechter Bordverpflegung litten, müssten stärker in die Verantwortung genommen werden, hieß es. (dpa)
Kurz vermeldet: 21. September 2009
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